Archiv für April 2010

14.05. Soliparty für den Antirakongress HH

Pour tous les frontaliers! Soli-Konzert-Party für den Antirakongress HH 2010 und das antirassistische KulturFestival Lüneburg.

Fr.14.05. Rote Flora, Hamburg. Tür auf 20 Uhr, Beginn 21 Uhr (sharp).

Halle:
Blickwinkel (Geigenpunk, Hamburg) – mini LP-Release
Connexion Musical (HipHop, Berlin) – mit neuer Platte
Früchte des Zorns (Kleinkunstpunk, Berlin) – mit neuem Album
Guts Pie Earshot (Drum&Cello, Flensburg). – bewegend und Bewegung
Aftershowparty mit tba (Balkanbeats).

Keller: Propaganda Sounds (HipHop, Dubstep)

Chill-Out: No*Border-Soundsystem (Rocksteady, Soul und Riotska), Filme und Infostände

Coming up soon: Der Antirakongress in Hamburg

Im Oktober 2010 wird es einen antirassistischen Kongress in Hamburg geben.

4 Tage mit Vernetzungsmöglichkeiten, Diskussionen, Aktionen, Workshops
und Infoveranstaltungen zu folgenden Themenschwerpunkten:

1. EU – Fuck U: Neue Grenzen alte Sitten – Nationalismus, Kapitalismus
und Grenzbefestigungen.

2. Gründe und Motivationen für Migration: Von Globalisierung und
Neokolonialismus bis zu kultureller Selbstverständlichkeit.

3. Alltäglicher Rassismus: Formen und Hintergründe

4. Struktureller Rassismus in Gesetzen und Institutionen

5. Selbstreflektion: Critical Whiteness und ganzheitlicher Umgang mit
Ausgrenzungsmechanismen.

More Infos: http://antirahamburg.blogsport.de/

Antirakneipe 16.04.10

19:30 Film: „Deckname Dennis“
Dokumenarfilm/Realsatire D(1997)

Dennis ist in Deutschland unterwegs, in geheimer Mission – er soll die Mentalität der Deutschen nach eventuellen Gefahren für die USA ausspionieren. Optimal getarnt als Denver Fernsehjournalist mit dem Decknamen Dennis, in Jeans und mit typisch deutschem Gefährt, einem Käfer, wagt er sich in alle Ecken und Enden der Republik, ob zwischen die Fronten einer hitzigen Demo zwischen NPD und Gegnern oder im Kampf mit einer Vier-Meter-Wurst. Dennis ist allzeit bereit mit Mikro und Fragen der simpelsten Sorte wie „Um was geht es hier?“ und „Sind Sie links oder rechts?“, die er meist prompt, ausführlich, offen und vor allem sehr erstaunlich beantwortet bekommt…

Nicht daß die Figuren einem fiktiven Kuriositätenkabinett entsprungen sind, der erfahrene Doku-Filmer Frickel („Schlachtenbummel“) und der Kaberettist Matthias Beltz schufen einzig die Agentenstory, um dem Sammelsurium der aus dem echten Leben gegriffenen, schrägen und abseitigen Interview- und Anekdoten-Splittern einen Rahmen zu geben. Herausgekommen ist dabei ein kleiner, gemeiner und sehr witziger Spiegel der aktuellen Befindlichkeit in Deutschland, eine Realsatire mit großem Unerhaltungs- und Infowert…

danach Kneipe